Jürg Seiberth und Thomas Bloch

Jürg Seiberth, Redaktionsleiter und Thomas Bloch, Herausgeber

Liebe Leserin, lieber Leser

Interessieren Sie sich für Ihre Nachbarn? – Sind Sie noch neugierig? – Blöde Fragen? – Nicht unbedingt. Heute können Spezialisten ganz leicht mit anderen Spezialisten auf der ganzen Welt kommunizieren. Dadurch versinken sie unter Umständen so tief in ihrem Spezialgebiet, dass sie nicht mehr mit ihren Nachbarn kommunizieren wollen. 
Und wenn sie nur noch «more of the same» konsumieren, verlieren sie eines Tages möglicherweise ihre Neugier auf Unerwartetes.

Wir finden diese Perspektive trostlos und bieten eine Alternative: das Birs­Magazin. – Wir nehmen an, dass Sie sich noch für Ihre Nachbarn interessieren und dass Sie noch immer neugierig sind. Deshalb servieren wir Ihnen in diesem Heft wieder einen bunten Themenstrauss: 12000 Volksmusikstücke hat ­Hanny Christen im Lauf ihres Lebens gesammelt (S. 40). In der Stadt Basel gibt es 
25 Bienenvölker pro Quadratkilometer (S. 10). Das Wort «Laufen» hat mit Stromschnellen zu tun (S. 12). In Solothurn ist die Zahl 11 heilig (S. 16). Es gibt Rezep­te gegen die Frühjahrsmüdigkeit (S. 39). Für die Faust-Neuinszenierung am Goetheanum wurden 600 Kostüme geschneidert (S. 46). – Und das sind nur ein paar Beispiele. Wenn Sie das Heft durchblättern, werden Sie noch auf viel mehr Unerwartetes stossen. 

Lassen Sie sich von interessanten Themen aus der Nachbarschaft überraschen.

Thomas Bloch und Jürg Seiberth

 

Foto: Janick Zebrowski