Roland Schmutz beim Erstellen der Grundlage für «New York City»

Pop Artist Roland Schmutz im Teufelhof Basel

Bei einem Aufenthalt in den USA vor dreissig Jahren erlag Roland Schmutz aus Aesch der Faszination der Pop Art. Mittlerweile ist er selber zu einem Teil dieser comicartigen Kunstrichtung geworden und stellt im Mai im Teufelhof in Basel aus.

 

Es begann als Ausgleich zu Job und Sport. Doch schon die ersten Bilder, die Roland Schmutz (54) vor einem Vierteljahrhundert erstellte, fanden im Kollegenkreis Anklang. Es folgten Verkäufe und Aufträge von Firmen, aber auch von Bekannten, die zum Beispiel ihr Haus, ihr Leben oder ganz einfach ein Lieblingsthema, wie etwa die Musik, dargestellt haben wollten. «An Pop Art fasziniert mich, dass sie meist fröhlich, bunt und verspielt ist und die Motive einfach sind», schwärmt Schmutz. Nicht ganz so einfach ist jedoch die Kreation. Schmutz malt das Originalbild von Hand, druckt es mehrfach aus und schneidet aus diesen Drucken einzelne Motive oder auch nur Bruchstücke aus. Mit einer speziellen Technik werden diese Teile Stück für Stück auf das Originalbild aufgesetzt, so dass 
ein 3-D-Effekt entsteht; gerade so, als ob man beim Bild «New York City», das in der Ausstellung zu sehen sein wird, in die Strassen und Häuserschluchten von Manhattan hineinsehen könnte. Beim Bild des Teufelhofs, das der Künstler eigens für die Ausstellung angefertigt hat, können die Besucher gar eine Art Deckel vom Bild abheben und einen Blick ins Restaurant, in die Hotelzimmer oder in den Keller werfen – in 3-D.
Gebäude und Städte üben eine grosse Faszination auf den Künstler aus. Sein bisher grösstes Bild ist «Unser Basel» mit einer Länge von eindrücklichen sieben Metern, das letztes Jahr an der Art zu sehen war.