Garten des Kloster Dornach

Oase am Bahnhof Dornach-Arlesheim

Das Kloster Dornach ist ein Ort der Ruhe und Einkehr. Im lauschigen Klostergarten lässt es sich herrlich flanieren oder in der Garten­wirtschaft fein essen. In der Klosterkirche finden regelmässig Gottesdienste statt. Das einstige Kloster ist ein Hotel, aber auch ein Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und Vorträge.

 

Direkt am Bahnhof Dornach-Arlesheim steht hinter dicken Mauern das ehemalige Kapuzinerkloster. 1999 übergab der Solothurner Regierungsrat das Kloster an die Stiftung Kloster Dornach. Ein ehrenamtlich tätiger Stiftungsrat kümmert sich seither um die Erhaltung der Anlage und Fortsetzung der gastfreundlichen, sozialen und spirituellen Tradition. In Zukunft wird die Stiftung die Leserinnen und Leser an dieser Stelle im BirsMagazin über die Aktivitäten rund um das Kloster informieren.

Mitbringsel aus der Klosterküche

Der grosse Garten mit altem Baumbestand lädt zum Verweilen ein. Der Verein Freunde des Klosters Dornach hegt und pflegt mit Freiwilligen den Garten. Dazu gehören auch die Reben, aus denen der Klosterwein gekeltert wird. Unter den grossen Sonnen­segeln im Garten bewirtet das Team des Kloster-Restaurants bei gutem Wetter die Gäste. Sei es für einen kleinen Imbiss zwischendurch oder ein feines Essen. Das Angebot ist reichhaltig. 
Im Klosterladen neben dem Eingang zum Restaurant finden Gäste Mitbringsel für Freunde oder Bhaltis als Tischdekoration. 
Je nach Jahreszeit stammen die Leckereien direkt aus der Klosterküche und werden mit viel Liebe dekoriert.

Konzerte in der Klosterkirche

Die verschiedenen Räume eignen sich bestens für Hochzeiten und andere Familienfeiern, aber auch für Sitzungen oder Workshops. Die demnächst zur Renovation anstehende Bibliothek im ersten Obergeschoss ist ein sehr inspirierender Ort z.B. für Lesungen oder Vorträge. Und wenn das Restaurant des Klosters bereits viele Gäste hat, serviert die Gastronomie sogar in der Bibliothek. Im Kloster finden zudem laufend kulturelle Veranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge, Konzerte etc.) statt, die künftig von der Programmleiterin Barbara van der Meulen organisiert und kuratiert werden (vgl. S. 35, 36). In der ökumenisch ausgerichteten Klosterkirche gibts neben Gottes­diensten viele Konzerte. (Infos zu Gottesdiensten 14-täglich in «Kirche heute»). 

Künstlerisch gestaltete Zimmer

Wer gerne ins Klosterleben eintauchen will, kann eine Klosterzelle buchen. Manche Zimmer wurden einfach renoviert und andere ganz wie zuzeiten der Kapuziner belassen. Jedes Zimmer trägt einen Namen, so kann der Gast zum Beispiel zwischen «Stille», «Vertrauen», «Zuversicht» oder «Lie­be» wählen. Ab Oktober 2016 werden fünf Zimmer speziell eingerichtet: Das Zimmer «Hoffnung » wird von der Oltner Künstlerin Andrea Nottaris künstlerisch bespielt, das Zimmer «Friede» erhält eine klangvolle Hörbox der Schauspielerin und Regisseurin Sandra Löwe und in drei weiteren Zimmern überraschen Studierende der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel mit ihren Produktionen. So wird etwa der Gast im Zimmer «Lauschen» mit einer Digital Detox Box begrüsst, in die er das Smartphone während des Hotelaufenthalts verschliessbar deponieren kann. So lässt es sich bewusst zur Ruhe kommen und der digitalen Welt entsagen. Melden Sie Ihren Wunsch nach einem der fünf Kunstzimmer bei der Rezeption an.

 

Text und Foto: Jay Altenbach-Hoffmann