Foto: © fotolia.com

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Der Weg zum Wunschberuf

Was gefällt dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der amerikanischen Präsidententochter Ivanka Trump und dem belgischen König Philippe gleichermassen? – Sie alle loben das duale schweizerische Berufsbildungssystem, weil es die Bedürfnisse der Auszubildenden, der Gesellschaft, der Politik und der Wirtschaft hervorragend 
in Einklang zu bringen vermag.

 

Im schweizerischen Berufsbildungssystem führen viele Wege zum Glück und es gibt eigentlich keine Sackgassen. Schade nur, dass nicht alle Auszubildenden den Weg kennen, der zu ihrem persönlichen Wunsch­beruf führt. Das BirsMagazin möchte eine kleine Orientierungshilfe anbieten: Wir stel­len drei junge Leute und ihre Ausbildungswege vor. Kathrin Scherrer schloss eine Berufslehre ab und besucht zurzeit die höhere Fachschule; Felix Eichenlaub absolviert eine Berufslehre mit Berufsmatur; Lukas Herwig durchlief eine universitäre Ausbildung bis zum Doktorat. Alle drei Ausbildungswege sind hochwertig und beliebt: In der Schweiz schlossen im Jahr 2016 17875 Personen eine Berufslehre ab, 18629 erwarben ein gymnasiales Maturitätszeugnis und 14397 ein Berufsmaturitätszeugnis. 

Text: Jürg Seiberth, Fotos: zVg

 


 

Berufslehre: der direkte Weg ins Berufsleben

 

Kathrin Scherrer, Podologin

Name: Kathrin Scherrer
Jahrgang: 1991
Beruf: Podologin EFZ, zurzeit in Ausbildung zur Dipl. Podologin HF
Bildungsweg: Berufslehre, Höhere Fachschule 
Arbeitgeber: AD PEDES Podologie, Arlesheim
Kontakt: scherrerkathrin@intergga.ch
Ebenfalls am Gespräch teilgenommen hat Beatrice Dellers, Kathrins Ausbildnerin und Chefin, die Inhaberin von AD PEDES Podologie.

 

Kathrin Scherrer hatte als Sekundarschülerin zwei Berufswünsche. Primarlehrerin – den Beruf kannte sie von ihrer Mutter – und Podologin, davon hatte ihr eine Be­kannte erzählt. 

Nach einer Schnupperlehre in einem grösseren Betrieb hatte Kathrin zuerst Zweifel und scheute davor zurück, sich um eine Lehrstelle als Podologin zu bewerben. Sie beschloss, die Fachmaturitätsschule (FMS) in Oberwil zu besuchen und erwarb die Fachmaturität im Berufsfeld Pädagogik. Im Anschluss an diese vierjährige Ausbildung entschied sie dann doch, eine Berufslehre als Podologin zu machen. Kathrin bewarb sich und erhielt schnell eine Lehrstelle. 

Beatrice Dellers, die Inhaberin von AD PEDES Podologie sagt, es sei nicht leicht, Auszubildende für diesen Beruf zu finden, da viele Menschen ein merkwürdiges Verhältnis zu Füssen haben und sich nicht vorstellen können, die Füsse der Kunden zu berühren. Kathrin hatte damit keine Mühe. Sie absolvierte eine dreijährige Berufslehre und besuchte an jeweils einem Tag in der Woche die Berufsfachschule in Zofingen. Im Lehrbetrieb verrichten die Auszubildenden im ersten Lehrjahr vorwiegend einfache ad­ministrative Arbeiten und helfen beim Aufbereiten der Instrumente, sie assistieren ihren Kolleginnen bei den Behandlungen der Kun­den und führen einfache Tätigkeiten (zum Beispiel Nägel schneiden) bereits selber aus. Ab dem zweiten Jahr führen sie dann selbstständig einfachere Behandlungen durch. Beatrice Dellers erklärt, dass der Beruf der Podologin Aspekte der Kosmetik und der Paramedizin vereinige. Ein Teil der Kundinnen und Kunden haben kosmetische Bedürfnisse, einige haben jedoch Problemfüsse und manchmal steht die Podologin vor veritablen medizinischen Problemen. In solchen Fällen muss sie wissen, wo ihre Grenze ist, denn sie kann für Fehlbehandlungen haftbar gemacht werden. Das Rüstzeug für diese anspruchsvolle Triage liefert die Berufsschule. Hier eignen sich die Auszubildenden Kenntnisse der Ana­tomie, der Orthopädie, der Dermatologie, der Immunologie und der Medikamentenkunde an. Dadurch werden die Podologinnen auch zu kompetenten Partnerinnen der Ärzte.

 

Beatrice Dellers, Kathrins Ausbildnerin und Chefin

Beatrice Dellers, Kathrins Ausbildnerin und Chefin


Podologin ist ein ausgesprochener Frauenberuf, aber Ausnahmen bestätigen die Regel, sagt Beatrice Dellers. Sie weist darauf hin, dass sie mit gemischter Mitarbeiterschaft die Praxisinfrastruktur ausbauen müsste, sie bräuchte zum Beispiel zwei getrennte Umkleidebereiche. Frauen schätzen die Tatsache, dass sie als Podologinnen problemlos Teilzeit arbeiten können. Und viele Männer werden wohl durch die leider wenig rosige Gehaltssituation abgeschreckt.
Die Kundschaft setzt sich jedoch fast zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern zusammen. Die Frauen müssen oft etwas Überzeugungsarbeit leisten, bis die Männer zum ersten Mal in eine Podologiepraxis gehen. Wenn sie jedoch das angenehme Gefühl nach der Behandlung kennengelernt haben, kommen die meisten gerne wieder. In der Regel sind die Kundinnen und Kunden über sechzig Jahre alt, aber Beatrice Dellers berichtet, dass in letzter Zeit immer mehr Jüngere zu ihr kommen, die teilweise bereits medizinische Probleme haben.
Kathrin Scherrer hat die Ausbildung zur ­Podologin EFZ (mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis) erfolgreich beendet. Nun lässt sie sich zur Dipl. Podologin HF (Höhere Fachschule) ausbilden. Neben der Arbeit in der Praxis besucht sie die Berufsschule jeden Montag und jeden zweiten Samstag. Der Titel «Dipl. Podologin HF» wird sie berechtigen und befähigen, ein eigenes Geschäft zu führen, Risikopatienten selbststän­dig zu behandeln, Lehrlinge auszubilden, an der Berufsschule zu unterrichten und Prüfungen abzunehmen. Kathrin kann sich auch vorstellen, in Zukunft ihre pädagogischen Kenntnisse mit ihren Berufskenntnissen zu kombinieren und eine Tätigkeit im Ausbildungsbereich auszuüben. Ihr stünde auch immer noch die Option offen, eine pädagogische Hochschule zu besuchen.
Kathrin Scherrer ist mit ihren Berufsentscheiden, mit ihrer Ausbildung und mit der täglichen Arbeit in der Praxis sehr zufrieden. Interessentinnen und Interessenten für den Fusspflegeberuf empfiehlt sie, eine Schnupperlehre zu absolvieren. 
Sie entschied sich für die Ausbildung in einer mittelgrossen Praxis, da ihr die Grösse, das Team und die Atmosphäre entsprachen und da hier eine Vielzahl von Kundinnen und Kunden mit verschiedenen Erwartungen und Problemen anzutreffen sind.

 



 

Berufsmatur: dr Batze und s Weggli

 

Felix Eichenlaub, Gebäudeautomation

Name: Felix Eichenlaub
Jahrgang: 1998
Beruf: Lehre als Automatiker, Fachrichtung Gebäudeautomation, 4. Lehrjahr
Bildungsweg: Berufslehre mit Berufsmatur
Arbeitgeber: Sauter Building Control Schweiz AG
Kontakt: felix.eichenlaub@gmail.com

 

Mit 13 wusste Felix Eichenlaub schon ziemlich genau, was er werden wollte: Er begeis­terte sich für Mathematik und Physik, ihn interessierte die Technik und er kannte jemanden, der sich mit Gebäudeautomation befasste. Er wusste damals schon, dass der sorgfältige Umgang mit Energie eines der grossen Themen unserer Zeit ist, und dass durch die Automation in Gebäuden ein gewichtiger Beitrag zur effizienten Energienutzung geleistet werden kann. Felix war schon früh überzeugt, dass sein Weg zum gewünschten Beruf über eine Berufslehre mit Berufsmatur führt. 
Wer die Berufsmatur anstrebt, absolviert eine Berufslehre und durchläuft in der Berufsschule teilweise ein anderes Programm als die Auszubildenden, die ausschliesslich das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) anstreben. Nach der Lehrzeit, die im Fall von Felix vier Jahre dauert, besitzt die erfolgreiche Absolventin, der Absolvent das EFZ und die Berufsmatur. Das EFZ befähigt ihn, den gelernten Beruf auszuüben und die Berufsmatur öffnet ihm den Weg an die Fachhochschule. Mit der «Passerelle», einem zusätzlichen Schuljahr, wird die Berufsmatur zu einer gymnasialen Matur und öffnet den Weg an alle Hochschulen. Absolventinnen und Absolventen der gymnasialen Matur müssen umgekehrt in der Regel ein einjähriges Berufspraktikum absol-
vieren, wenn sie eine Fachhochschule besuchen wollen.
Ein möglicher Weg für Felix hätte über die gymnasiale Matur an die ETH geführt. Felix entschied sich jedoch bewusst für Berufslehre und Berufsmatur, weil er sich davon ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Theorie und Praxis versprach. Die Eltern standen seinem Wunsch positiv gegenüber, einige Lehrpersonen waren jedoch skeptisch. Sie fanden, Felix’ Schulnoten seien zu gut für eine Berufslehre. Diese Diskussionen fanden statt, als Felix 14 Jahre alt war. Er blieb bei seinem Entscheid, obwohl die Anmeldung für das Gymnasium weniger aufwändig gewesen wäre als die Suche nach der passenden Lehrstelle.
In der dritten Sekundarklasse begann er mit der Suche nach einer Lehrfirma. Es gab eigentlich nur eine, die diese Fachrichtung anbot. Da für eine Bewerbung das Schulzeugnis alleine oft nicht genug aussagekräftig ist, absolvierte Felix in der Freizeit und auf eigene Kosten eine technische Multicheck-Eignungsanalyse. Er schrieb Bewerbungen, absolvierte Vorstellungsgespräche, firmeninterne Tests und Probearbeitstage. Schliesslich wurde er von seiner Wunschfirma, der Sauter Building Control Schweiz AG, als Auszubildender angestellt und begann nach der vierten Sekundarklasse die Ausbildung.
Die ersten eineinhalb Ausbildungsjahre fan­den nicht in der Ausbildungsfirma statt, sondern in der Firma libs, industrielle Berufslehren Schweiz, in Oerlikon. Dort wurde Felix in Werkstatt und Theorieraum auf die Anforderungen seiner Ausbildungsfirma vorbereitet. An drei Tagen in der Woche fuhr er nach Oerlikon, an zwei Tagen besuchte er die Berufsschule in Basel. Nachdem er das Basiswissen bei libs erhalten hatte, begann er, die Mitarbeiter von Sauter Building Control an ihre Arbeitsorte zu begleiten und sie bei der Ausführung ihrer Aufträge zu unterstützen.
Heute ist Felix im vierten Ausbildungsjahr. Nach dem Abschluss möchte er noch eine Weile auf seinem Beruf weiterarbeiten, um praktische Erfahrungen zu sammeln, und dann das Studium an der Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz aufnehmen. Sein Ziel: Ingenieur für Energie und Umwelttechnik.
Felix schätzt den Mix von Theorie und Praxis. Er betont, dass er in der Berufslehre individuell gefördert wird und seine eigenen Stärken voll entfalten kann: «Wenn du gut bist, kannst du mehr machen ... wenn die ausgebildeten Kollegen mitspielen, und das tun sie meistens.» Bedauerlich findet er, dass sowohl die Arbeit wie auch die Ausbildung sehr Männer-lastig ist. Und er denkt manch­­mal, dass die Kollegen am Gymnasium grös­sere zeitliche Freiheiten geniessen: Als ak­tiver Politiker (JUSO), Musiker (Horn) und Sport­ler (Handballspieler, Schiedsrichter) macht ihn das ein bisschen neidisch. Al­les in allem hat Felix seine Entschei­de in Sachen Berufsausbildung bis heute nie bereut.

 



 

 

Matur und Universitätsstudium: der lange, kurvenreiche Weg

 

Lukas Herwig, Research Scientis

 

Name: Lukas Herwig
Jahrgang: 1983
Beruf: Research Scientist
Bildungsweg: Matur, Universitätsstudium, Weiterbildung in den USA
Arbeitgeber: FGen GmbH
Kontakt: herwigluk@gmail.com

 

Verschmitzt bekennt Lukas Herwig, dass er mit Lego spielte, bis er sechzehn Jahre alt war. Er will damit sagen, dass er ein Tüftler ist, der gerne aus unzähligen winzigen Elementen neue Objekte zusammenbaut. Das tut er bis heute als Forscher in einem Start­up-Unternehmen, das Dienstleistungen für Biotech-Firmen anbietet. 
Im Gymnasium begann sich Lukas für Biologie zu interessieren. Er besuchte eine Immersionsklasse (die Unterrichtssprache in Biologie und Geschichte war Englisch). 
Lukas schwärmt von englischen Lehrbüchern, die seien packend und mit anschaulichen Bildern versehen. Sein Biologielehrer Bernardo Gut förderte ihn und ermunterte ihn zum Biologiestudium. Sein Interessengebiet war die Molekularbiologie, ihn inte­ressierten die ganz kleinen Teile. Er wollte die Perspektive vom ganz Kleinen zum Grossen einnehmen, vom Innenleben der Zelle zum Organismus.
Er absolvierte das dreijährige Bachelorstudium am Biozentrum Basel. Die Studentinnen und Studenten – das Verhältnis der Geschlechter war in diesem Fach etwa ausgeglichen – erhalten zuerst Unterricht in Chemie, Mathematik, Physik, Biologie. Ab dem dritten Jahr kommen Blockkurse im Labor dazu. Die Forschungsgruppen des Biozentrums führen die Studenten in die Methoden und Arbeitstechniken der Mo­lekularbiologie ein. Jeder Blockkurs wird mit einer Prüfung beendet, für den Bachelorabschluss müssen alle bestanden werden. Es folgte das einjährige Masterstudium. Lukas zögerte eine Weile und bewarb sich dann bei Professor Markus Affolter 
im Fach Entwicklungsbiologie. In diesem Studienabschnitt befasste er sich mit der Entwicklung des Blutsystems im Modelorganismus Zebrafisch. Ein Teil seiner Masterarbeit fand seinen Weg in eine Publika­tion. 
Lukas wollte weiterforschen und begann ein Doktoratsstudium, das er in der gleichen Forschergruppe und zum gleichen Thema absolvierte. Lukas war zu diesem Zeitpunkt 25 Jahre alt und hatte zum ersten Mal ein Einkommen. In dieser Ausbildungsphase motivierte ihn die Begeisterung seines Professors für die Wissenschaft und er lernte Geduld und Arbeitsdisziplin. Er durfte sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, auch wenn er manchmal wochenlang erfolglos und für den Mülleimer ar­beitete. Er verbrachte seine Tage vor dem Mikroskop und hinter dem Labortisch. Entschädigt wurden diese Mühen durch die Begeisterung, wenn er etwas Neues entdeckte und durch die grosse Freiheit, in 
der er arbeiten und seine Arbeitstechniken entwickeln konnte. Nach vier Jahren war die Dissertation fertig. Danach stellte sich wieder die existenzielle Frage: wie wei-
ter? Lukas blieb noch ein weiteres Jahr am Biozentrum und entschied sich dann zu ­einem Wechsel, den sein damaliger Chef unterstützte. 
Es stellte sich die Frage: Grundlagenforschung und Universitätskarriere fortsetzen oder in die angewandte Wissenschaft und später in die Industrie wechseln. Lukas wollte den zweiten Weg beschreiten. Und er wollte in die USA. Während des Doktoratsstudiums war er dreimal an Kongressen in den USA gewesen. Ihn faszinierte die «Yes, we can!»-Devise der Obama-Ära, die amerikanische Haltung gegenüber Wissen­schaft und Technik. Als Hobbygitarrist gefiel ihm allerdings auch das Musikleben der USA. Er schrieb 20 Bewerbungen, erhielt drei Antworten, flog nach Kalifornien für Bewerbungsprozesse in Los Angeles und Santa Cruz. Die Professorin Frances Arnold am California Institute of Technology (Caltech) bot ihm danach eine Stelle an, Lukas müsse einfach sein Gehalt selber organisieren. Er erhielt die «Early Postdoc.Mobility Fellowship» des Schweizer Nationalfonds für 18 Monate und zog in die USA. Frances Arnold ist eine Pionierin der «Gerichteten Evolution» (Directed Evolution). Wenn man ihren Namen googelt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Lukas erkannte, dass in Kalifornien am Caltech ein rauher Wind weht. Er musste lernen, mit gigantischen Ansprüchen zu leben und sich als eigenständiger Wissenschaftler zu behaupten. Er hätte mehrmals gerne seine Koffer gepackt, um heimzureisen. Aber er liess sich nicht entmutigen, er blieb und trainierte seinen Durchsetzungswillen. Nach 18 Monaten sagte seine Chefin: «Convince me, why I should hire you!» (Überzeuge mich! Weshalb soll ich dich anstellen?) Lukas überzeugte sie, durfte bleiben und legte ihr sieben Monate später einen Entwurf einer wissenschaftlichen Arbeit vor. Daran arbeiteten Lukas und seine Mitautoren noch acht Monate lang, Lukas von der Schweiz aus. Dann erschien die Arbeit in der renommierten Zeitschrift «Cell Chemical Biology». Eine solche Publikation ist eine hervorragende Referenz, aber es dauerte trotzdem ein halbes Jahr, bis Lukas eine neue, passende Stelle fand. Diese Zeit konn­te er mit einer temporären Stelle bei T3 Pharmaceuticals AG überbrücken. Seit vier Monaten arbeitet er nun im Startup-Unternehmen FGen GmbH in Basel.
Rückblickend findet Lukas, seine Entscheide seien richtig und sein Ausbildungsweg konsequent gewesen. Vielleicht, sagt er, hätte er sich früher um Kontakte zur Praxis und zur Industrie bemühen müssen. Zu lange wagte er es nicht, bei Firmen anzuklopfen, weil er meinte, er müsse dazu schon vorher alles wissen. In dieser Hinsicht lernte er viel von den amerikanischen Kolleginnen und Kollegen: «Mach’ einfach, geh’ vor­wärts, es wird schon klappen!» Die fürchten sich nicht vor Misserfolgen. In Zukunft möchte Lukas sich mehr in der Projektplanung einbringen, eigene Ideen entwickeln und sie mit einem Team realisieren.

 

Text: Jürg Seiberth, Fotos: zVg

 


Weitere Informationen 

zum Schweizer Berufsbildungssystem finden Sie im Internet, zum Beispiel auf der Seite www.berufsbildung.ch.