Naturbad in Riehen, Foto: Christian Jaeggi

Naturbad in Riehen  Foto: Christian Jaeggi

So funktioniert ein Naturbad

Bei Naturbädern, wie es in der Region erst wenige gibt (zum Beispiel Breitenbach und Riehen), erfolgt die Wasseraufbereitung ökologisch. Nicht wie in herkömmlichen Freibädern mit chemischen Zusätzen, sondern – in Anlehnung an die Selbstreinigungskraft natürlicher Gewässer – durch biologisch-mechanische und damit ökologische Prozesse.

Ein natürlicher Kreislauf für sauberes Badewasser

Ein Naturschwimmbad ist in zwei Nutzungsbereiche gegliedert: einen Nutzungsbereich fürs Baden sowie einen Regenerationsbereich für die Wasseraufbereitung. In diesem Bereich findet die Klärung und Reinigung des Badewassers statt. Dies geschieht, indem «abgebadetes» Wasser durch einen mit Wasserpflanzen bepflanzten Bodenkörper geleitet wird. Dabei werden Keime durch Mikroorganismen eliminiert und die Pflanzen nehmen die Nährstoffe im Wasser für ihr Wachstum auf. Zusätzlich sorgen, wie in gechlorten Bädern auch, an Pumpen angeschlossene Skimmer (Oberflächenabsauger) dafür, dass Schwebestoffe (Pollen, Haare, Fette etc.) von der Wasseroberfläche abgesogen werden.

Körper und Seele in Harmonie – Erholung für Haut und Augen

Da Naturbäder ohne Chlor oder andere chemische Zusätze auskommen, ist das Badewasser in Naturbädern besonders angenehm im Geruch und reizt weder Binde- noch Schleimhäute. Empfindliche Personen oder Allergiker können deshalb den Badebesuch ohne Bedenken geniessen. Das Wasser fühlt sich ausserdem auf der Haut weicher und damit wesentlich angenehmer an.

 

Quelle: naturbadriehen.ch

 

Text: Martin Staub