Caroline Fink. Foto: Gaudenz Danuser

Caroline Fink. Foto: Gaudenz Danuser

Silence

Die Stille ist nicht nichts. Sie ist viel mehr. Vielleicht gar alles. Und sie dauert an. Das Kloster lädt zur Vernissage von Caroline Finks Ausstellung «Silence».

 

Die Fotografien von Caroline Fink zeigen genau diese Stille und laden zum Jahres­ende zu etwas mehr Ruhe und Besinnung ein. Am Freitag, 15. November, 18.30 Uhr, eröffnen wir die Ausstellung zusammen mit der Künstlerin im Kreuzgang. Bei einem Apéro haben Sie die Chance mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen und den Bildband «Silence» zu erwerben. Fotografiert hat Caroline Fink Berge, Himmel, Wüsten und Wälder, das Meer, immer reduziert auf eine Form des Wesentlichen. Jenes Wesentlichen, das hinter der Kulisse des Alltags liegt, hinter dem Vorhang aus akus­tischen und visuellen Reizen. Oder wie es der Dichter Robert Lax in Worte fasste: «Der Lärm kommt und geht, aber die Stille bleibt.» Am Anfang der Arbeit suchte Caroline nicht nach Motiven, sondern vielmehr nach dieser Stimmung während der Ruhe. Entstanden sind am Ende doch Bilder. Absichtslos zu Beginn, dann in Form des mehrjährigen Bildprojekts: Silence.
Caroline Fink, 41, arbeitet als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. Ihr thematischer Fokus liegt auf Gebirgslandschaften und Orten, die nah am Ursprung der Natur liegen. Dabei vermittelt sie in ihren Arbeiten, was sie selbst bewegt. Denn nur das – davon ist sie überzeugt – hat die Kraft, andere zu inspirieren.

 

Text: Barbara van der Meulen und Caroline Fink, Foto: Gaudenz Danuser