Jürg Seiberth (Redaktionsleiter), Jay Altenbach-Hoffmann (Leiterin Publireportagen) und Thomas Bloch (Herausgeber)

Jürg Seiberth (Redaktionsleiter), Jay Altenbach-Hoffmann (Leiterin PR) und Thomas Bloch (Herausgeber)  Foto: Karin Amsler

Liebe Leserin, lieber Leser

Das BirsMagazin ist eine Zeit-Schrift, also eine Schrift, die von Zeit zu Zeit kommt, wie än Ührli. Zweimal im Tag treffen sich die beiden Zeiger oben bei der Zwölf, viermal im Jahr kommt das BirsMagazin. Hinter diesem Bild steht die Auffassung, dass sich die bedeutenden Ereignisse in regelmässigen Abständen immer wieder wiederholen. Jeden Morgen geht die Sonne auf und am 25. Dezember ist immer Weihnachten; beruhigend, diese Regelmässigkeit, Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit.

In der Bauernwelt lief die Zeit gemächlich im Kreis. Wir Kinder der digitalen Revolution sind ständig mit einmaligen und unvorhersehbaren Ereignissen konfrontiert, für uns läuft die Zeit geradeaus und immer schneller. Das ist beunruhigend. Da hilft es, wenn man sich gelegentlich fragt: Woher komme ich? – Wo bin ich? – Wohin gehe ich?

Das BirsMagazin stellt diese Fragen im lokalen Rahmen. Letztes Jahr schauten wir zurück auf die Ereignisse ums Jahr 1815 und dieses Jahr schauen wir vorwärts mit unserer Serie über das Projekt Birsstadt. Im BirsMagazin wird aber auch die Gegenwart abgebildet, in dieser Nummer zum Beispiel mit dem ­YOLO-Bericht über die engagierten Schweizer, die auf einer griechischen Insel Schulen und Jugendzentren für junge Flüchtlinge aufbauen.

Apropos Zeit: Das BirsMagazin wird mit dieser Nummer zwanzig Jahre alt. Im Winter 1996 veröffentlichten Werner Thüring und Jörg Plüss ihr erstes BirseckFenster, das später zum BirseckMagazin und zum BirsMagazin wurde.

Wir wünschen Ihnen eine ruhige und besinnliche Adventszeit.

Jay Altenbach-Hoffmann, Thomas Bloch und Jürg Seiberth