Kloster Dornach Hotelzimmer

Das Kloster ist auch ein nicht ganz alltägliches Hotel

Während der Schliessung des Klosters im vergangenen Jahr wurden auch die Hotelzimmer einer sanften Erfrischungskur unterzogen, ohne jedoch deren Charakter zu verändern. Nach wie vor wird in den Zimmern auf plärrende Radios oder flimmernde Fernseher zugunsten stiller Rückzugsorte in klösterlicher Tradition verzichtet.

 

Seit der Bausanierung und Eröffnungsfeier im letzten Jahr haben viele das Kloster neu entdeckt. Sie haben im Sommer im prächtigen Klostergarten ein er­frischendes Getränk und feines Essen oder in der Klos­terkirche ein Konzert genossen. Vielleicht haben Sie auch schon einen Vortrag in der Bibliothek gehört oder an einem Anlass im Klosterkeller teilgenommen. Aber die 30 Zimmer des Klosters – die haben Sie vielleicht bisher noch nicht wahrgenommen. Jedes der Zimmer hat einen eigenen Namen. Sie können auswählen zwischen Liebe, Vertrauen oder Hoffnung. Oder ist Ihnen Aufatmen, Beginnen und Zuversicht lieber? Sie haben die Qual der Wahl.

Zusatzleistung

Erleben Sie im Zimmer «Fröhlichkeit» anhand von mundgeblasenen Sanduhren, wie die Zeit verrinnt. Wenn es ganz ruhig ist, hören Sie, wie die Sandkörner durch die unterschiedlich schmalen Öffnungen rieseln und spüren zugleich, wie Sie ruhiger und entspannter werden. Sie werden dazu eingeladen, Ihr Handy für einmal abzustellen und sich auf dieses Experiment einzulassen. Ähnlich lädt Sie die von der Schauspielerin Sandra Löwe geschaffene Hörbox im Zimmer «Friede» dazu ein, den musika­lischen Klängen in eine andere Welt zu folgen. Oder stellen Sie sich vor, im Zimmer «Hoffnung» mit Blick auf das anlässlich der Ausstellung «Geist und Luxus» entstandene Kunstwerk der Oltner Künstlerin Andrea Nottaris auf Gedankenreise zu gehen. Mit einer solch inspirierenden Kreativität pflegt das Leitungsteam das Kultur­erbe Kloster Dornach auf einzigartige Wei­­­se und schenkt diese Kreativität den Gästen als kostenlose Zusatzleistung.

Mut zur Leere im Innenhof

 

Kloster Dornach Innenhof

Falls es das Wetter zulässt, können Sie im schönen Garten flanieren und vielleicht die eine oder andere Frucht vom Baum stibitzen. Oder setzen Sie sich in den schönen, neu gestalteten Innenhof und geniessen die Stille inmitten klösterlicher Architektur. Das vom Künstler Sebastian Sowa entworfene, kreuzartige Bodenornament mit zentraler Wasserschale strahlt Ruhe und Konzentration aus. Dank diesem Mut zur Leere erhält die Sonnenuhr an der Klosterfassade wieder mehr Aufmerksamkeit. Die Klosterkirche steht ebenso allen Besucherinnen und Besuchern offen. Ein in der Tradition der Kapuziner schlichter, barocker Sakralraum, der Ihnen die Möglichkeit für Gebete und Meditation bietet. Zu den kirchlich-spirituellen sowie kulturellen Veranstaltungen finden Sie alle Informationen auf Flyern und Programmblättern an der Rezeption sowie auf der Homepage oder per Newsletter.

 

Text: Jay Altenbach-Hoffmann, Fotos: zVg, Kloster Dornach