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Dr. med. Friedrich Bremerich, Chefarzt Klinik Schmerzmedizin am Bethesda Spital bei der Untersuchung einer Schmerzpatientin. Fotos: Christian Jaeggi

Dr. med. Friedrich Bremerich, Chefarzt Klinik Schmerzmedizin am Bethesda Spital bei der Untersuchung einer Schmerzpatientin. Fotos: Christian Jaeggi

Die Experten in Sachen «Schmerz» 

Schmerz ist ein Warnsignal und überlebenswichtig, er soll den Körper schützen. Wenn der Schmerz jedoch nicht mehr weggeht und die Lebensqualität beeinträchtigt, kann er auch sehr zermürbend sein. Für diese Patienten ist die Klinik Schmerzmedizin am Bethesda Spital die Anlaufstelle in der Region. Friedrich Bremerich ist Chefarzt des vierköpfigen Teams.

 

Dr. med. Friedrich Bremerich

Dr. med. Friedrich Bremerich

 

BirsMagazin: Dr. med. Bremerich, welche Pa­tienten werden bei Ihnen behandelt?

Dr. Friedrich Bremerich: Die Mehrheit un­serer Patienten haben starke und oft auch chronische Schmerzen. Solche Schmerzen werden von den Betroffenen oft als brennend, kribbelnd, stechend oder einschiessend beschrieben, Umstände, welche die Le­­bensqualität schwer beeinträchtigen. Viele Ärzte schicken uns ihre Patienten zur erweiterten Abklärung. Wir haben aber auch sehr viele Patienten, die sich nach einem beschwerlichen Weg direkt an uns wenden. Ob man dabei privat oder allgemein versichert ist, spielt keine Rolle.

Wie gehen Sie bei der Suche nach der Herkunft des Schmerzes vor?

Das Erstgespräch ist sehr wichtig und kann entscheidend sein. Wir hören sehr genau zu und nehmen uns viel Zeit, denn oft gibt der Patient schon zu Beginn wichtige Hinweise auf die Ursache seiner Schmerzen. Die richtige Diagnose ist oft eine akribische «Detektivarbeit» und verlangt von uns viel Einfühlungsvermögen. Anschliessend wird mit dem Patienten ein gemeinsames Thera­pieziel festgelegt. Denn der Behandlungserfolg liegt nicht nur bei uns. Die Mitarbeit unserer Patienten ist wichtig. Ist dies gewährleistet, sind die Chancen für eine erfolgreiche und rasche Schmerzlinderung sehr gut. Wer nur zu uns kommt, um Massagen verschrieben zu bekommen, soll lieber in einen Wellness-Urlaub gehen. 

Behandeln Sie die Patientinnen und Patienten nur in Sprechstunden oder auch stationär?

Beides. Jeder neue «Fall» wird bei uns nach dem Erstgespräch in einem vierköpfigen Fachgremium vorgestellt und besprochen. Wir sind ein gut eingespieltes Team, wozu ich auch unsere langjährigen Medizinischen Praxisassistentinnen zähle, die ein unglaub­lich grosses Fachwissen haben und viele Unsicherheiten der Patienten auffangen können. Ein weiterer Pluspunkt bei uns ist, dass wir bei Bedarf weitere Spezialisten im Bethesda Spital hinzuziehen können. Ganz wichtig jedoch: Ich bleibe stets der erste Ansprechpartner und koordiniere alle Aktivitäten.

Können alle Ihre Patientinnen und Patienten schmerzfrei entlassen werden?

Eine Garantie dazu abzugeben, wäre schlicht nicht seriös. Von medizinischer, therapeu­tischer und menschlicher Seite darf der Patient alles von uns abverlangen. Aber wie gesagt: Wir sind auf die Mitarbeit des Patienten angewiesen. In unseren Gesprächen bin ich deshalb sehr offen und direkt – dies wird von den Patienten sehr geschätzt. Denn ihnen etwas vorzumachen, bringt nichts. Wenn wir gemeinsam erreichen, dass der Schmerz das Leben nicht mehr beherrscht, dann haben wir das Ziel erreicht. Und das erfüllt mich jeweils mit tiefer Genugtuung. 

Weitere Informationen zum Thema: 
www.bethesda-spital.ch/schmerzmedizin