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Laserstanzung

Laserstanzung

Papier als edles Produkt

Um Papier haltbarer zu machen oder zu schützen, wird es veredelt. Mit Papier­veredelung lassen sich aber auch interessante Effekte erzielen. Denn ein partieller Lack oder eine Prägung machen aus simplen Papierprodukten edle Drucksachen. 
Gerne stellen wir Ihnen verschiedene Veredelungsvarianten als Inspiration für Ihr zukünftiges Druckprodukt vor.

Warum veredeln?

Papier besteht – einfach gesagt – aus getrockneten und verdichteten Fasern pflanzlicher Herkunft. Um Papier wasser- und schmutzresistent zu machen, veredelt man es, schliesst also die Poren. Die Papierver­edelung wird ausserdem dazu genutzt, das Papier – wie die Bezeichnung schon ahnen lässt – aufzuwerten. Dabei kommen verschiedene Arten der Veredelung zum Einsatz.

Farbschnitt

Beispielsweise Visitenkarten mit Farbschnitt – voll im Trend! Der Farbschnitt gibt den Visitenkarten den letzten Schliff. Eine Visitenkarte hat schliesslich sechs zu bedruckende Seiten und nicht nur zwei. Die Veredelungstechnik Farbschnitt lässt sich übrigens nicht nur bei Visitenkarten anwenden. Sie ist bei allen Sorten von Kar­ten anwendbar: Hochzeitskarten, Geburtstagskarten, Taufkarten, Danksagungskarten und was Sie sich sonst noch vorstellen können. Sinnvoll ist in jedem Fall ein dickeres Papier. Erst wenn Karten eine gewisse Dicke oder Breite aufweisen, kommt der Farbschnitt richtig zur Geltung. 

 

Farbschnitt

Farbschnitt

 

Lackieren

Das Papier lässt sich auch durch eine Lackierung schützen. Dient der Lack lediglich dazu, Abrieb vom Papier fernzuhalten, bedient man sich eines Dispersionslackes. Auf­trag und Trocknungsprozess geschehen bereits in der Druckmaschine, sodass die Verwendung wirtschaftlicher ist als das Laminieren. Zudem kann so der Trocknungsprozess drastisch reduziert werden.
Oft wird bei der Lackierung als Veredelung auch ein partieller Lack eingesetzt, um einzelne Stellen auf dem Papier hervorzuheben. Glänzende und matte Stellen wechseln sich dann ab, was ganz besondere Akzente setzt. Zusammen mit einem matt kaschierten Untergrund wirkt die Spotlight- oder partielle Lackierung mit UV-Glanzlacken oder Dispersionslacken besonders intensiv. Zeitschriften, Kataloge und Bücher bedienen sich dieser Methode, um die Käufer zu begeistern. 

Duft- und Sonderlacke

Neben den genannten Lacken kommt noch eine Reihe von Sonderlacken in der Papierveredelung zum Einsatz. Glitzerlack beispielsweise wird durch eingebundene silber- und goldfarbene Pigmente erzeugt. Je nach Menge der Partikel wirkt der Lack reflektierender oder hat nur einen leichten metallischen Effekt. Eine weitere dem Lack beigemischte Substanz kann Duft sein. Reibt man an der Lackierung, werden feine Duftstoffe freigesetzt. Der Vielfalt an Aromen sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Ebenso intensiv sind Relief-Lackierungen, bei denen der Lack sich wie ein Wassertropfen vom Untergrund abhebt. Dem Lack beigemischte Leuchtfarben lassen Spotlackierungen im Dunkeln erstrahlen. Und Thermolackierungen machen das Darunter-Gedruckte erst sichtbar, wenn sie erwärmt werden. Erkaltet der Lack, wird er wieder undurchsichtig.

 

Sonderlacke

Sonderlacke

 

Partielle Lackierung

Partielle Lackierung

 

Mit Hitze und Druck prägen

Wer anstelle von Lackierungen lieber vollflächige Glanzeffekte erzielen möchte, nutzt dazu den Prägefoliendruck. Mit einer Prägedruckform wird dabei eine dünne Folie auf das Papier gepresst (Prägefoliendruck) bzw. durch Wärme übertragen (Heissfolien­prägung). Sehr oft trifft man im Zeitschriftenhandel auf Silber- oder Goldfolien, die einzelne Buchstaben oder Elemente auf den Titelseiten hervorheben. Seltener sieht man hologrammähnliche Beschichtungen (Holografien).

 

Heissfolienprägung

Heissfolienprägung

 

Rubbellack

Rubbelfarben werden für bestimmte Zwecke auf vorgedruckte Flächen wie Bilder, Tex­te, Nummern usw. aufgebracht und später wieder weggerubbelt. Lose, Prepaidkarten, Gewinnspiele, Markenschutz sind einige Bei­spiele aus dem breiten Anwendungsbereich. 

Blindprägung

Bei der Blindprägung werden Bild- und Text­elemente auf einem Bedruckstoff durch einen Prägestempel dreidimensional verformt, dadurch plastisch hervorgehoben und damit «erfühlbar». Der optische Effekt erfolgt ohne Einsatz von Farbe durch das Licht-und-Schatten-Spiel der Prägung. Je nach Art und Stärke der Verformungen – steile Kanten, verschiedene Winkel oder hoch- und tiefgeprägte Elemente – entsteht durch Blindprägung eine mehr oder minder starke plastische Wirkung.
Vice versa: Blindprägung lässt sich von beiden Seiten anwenden. Das Motiv ist bei der vertieften Blindprägung nicht erhaben, son­dern wird als Vertiefung ins Material geprägt.

 

Blindprägung

Blindprägung

 

Laserstanzung

Alleine durch die Veredelungstechnik Laserstanzung ergeben sich ganz ungeahnte Möglichkeiten. Damit lassen sich feinste Ausstanzungen von Karton und/oder Papier erreichen. Wir empfehlen die Laserstanzung insbesondere bei filigranen Mo­tiven.
Mit der Veredelungstechnik Laserstanzung verleihen Sie auch Ihren Druckprodukten eine individuelle Note und heben sich ganz klar von der Masse ab. Stellen Sie sich vor, wie kreativ Sie z. B. Ihre neuen Präsenta­tionsmappen, Visitenkarten, Briefbögen, Broschüren oder Mailings erstellen lassen können.

Bringen Sie Abwechslung in die Kommunikation mit Ihren Kunden! Ihr Anspruch auf Wertigkeit und das spezielle Etwas ist unsere Motivation. Unsere Kreativität und Lei­denschaft erfahren Sie als Kunde nicht nur durch den zuverlässigen Service, sondern auch durch unsere hohen Standards. Für ein unverbindliches Beratungsgespräch ste­hen wir Ihnen sehr gerne zur Verfü­gung. (ch)

 

Quelle: viaprinto Blog und wolf-manufaktur