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Konditorei Buchmann AG. Foto: Christian Jaeggi

Familienbetrieb seit 65 Jahren

Die Geschichte der Konditorei Buchmann ist auch die Geschichte der Osterhasen mit dem leisen «Knack» beim Abbeissen der Ohren. In zweiter Generation führt Emanuel Buchmann das Geschäft, Tochter Isabelle arbeitet teilweise im Geschäft und Sohn Dominique ist 
bereits Schweizer Meister der Bäcker-Konditor-Confiseur-Branche.

 

Als Emanuel Buchmann Senior seine Bäcke­rei 1953 eröffnete, konnte er auf viele Er­rungenschaften des heutigen Lebens noch nicht zurückgreifen. Da es noch keine Kühl­theken gab, verarbeitete er nur von Oktober bis zu Ostern die feine Schokolade. Während der warmen Jahreszeit verkaufte er Brote und Teegebäck, wie Haselnussecken, Spitzbuben oder Schokoladen-S. 
Noch gut kann sich Emanuel Buchmann daran erinnern, wie der Vater in der kalten Jahreszeit in der Fabrikation sass und die Metall-Hasenformen auspinselte und zwei bis vier Mal mit flüssiger Schokolade ausgoss. Den kleinen Emanuel faszinierte die Arbeit mit der Schokolade und den schönen Formen und besonders freute er sich, wenn er mithelfen durfte. Schon bald wurden die Metall-Formen durch Plexiglas-Formen ersetzt. Bis zum Beginn seiner Lehre (1974) war er viel in der Produktions- oder Backstube anzutreffen und half dem Vater, Pralinen zu entwickeln. Nach der Lehre als Bäcker/Konditor bildete er sich zum Confiseur weiter.

Vom Bäcker zum Café-Betreiber

«Wegen einer Mehlallergie konnte ich nicht in der Backstube arbeiten und führte deshalb während einigen Jahren das Café Merian in der Grün 80», erzählt Emanuel Buchmann weiter. Während dieser Zeit lernte er viel über Kaffee und Tee. 1984 eröffnete Buchmann in Münchenstein das erste Café Buchmann und pendelte zwischen den bei­den Betrieben und der Produktion hin und her. Im Jahre 1988 absolvierte der Junior die Meisterprüfung und übernahm im Jahre 1990 den Betrieb vom Vater. Die erste Filiale wurde 1990 in Arlesheim eröffnet, zwischen dem Restaurant Ochsen und der Metzgerei gelegen. Zum geschäftlichen Erfolg passte auch die Heirat 1995, welche mit der Geburt der vier Kinder das Glück komplett machte. 1997 eröffnete der In­haber das Geschäft am Postplatz in Arlesheim mit grosszügigem Café und Ladengeschäft, welches er letztes Jahr zum 20-jährigen Bestehen vollständig renovieren liess. Auch die Filiale in Reinach floriert seit 2002.

 

Konditorei Buchmann AG. Foto: Christian Jaeggi

Konditorei Buchmann AG. Foto: Christian Jaeggi

Konditorei Buchmann AG. Foto: Christian Jaeggi

 

Am Puls der Zeit

Jedes Jahr produzieren die Mitarbeitenden in der Konditorei rund 3000 Osterhasen. Dank einer neuen Maschine wird die Effi­zienz in der Osterhasen-Produktion gesteigert und perfektioniert. Dennoch erfordert jeder produzierte Osterhase viel Handarbeit. Der Hase benötigt 15 unterschiedliche Arbeitsschritte, bis er zum Verkauf ange­boten werden kann. Zuerst wird die Form «geschminkt», das bedeutet, die Augen und das Näschen werden in die Form hineingemalt. Anschliessend wird die Form mit der Couverture gefüllt und auf ein rüttelndes Gitter gestellt, um jedes mögliche Luftbläs­chen zu vermeiden. «Nur die beste Couvertu­re wird verwendet. Eine Vanille-Couverture enthält 31 % Kakaobutter, 33 % Kakaomasse, 35 % Zucker, 1 % Vanillearoma und Le­zithin», betont Buchmann. Nichts anderes wird der Couverturemasse zugesetzt, damit sie den rich­tigen «Knack» hat, wenn die Kundschaft in die Ohren des Hasen beisst.
An keinem anderen Ort kann man sich Emanuel Buchmann vorstellen, wenn er stolz durch seine Konditorei geht und auf dieses oder jenes hinweist. Auch nach dem Tod seiner Ehefrau musste er sich als Patron um das Geschäft und die Zukunft der Konditorei Buchmann kümmern. Und dank seiner vier Kinder ist er wieder voller Tatendrang, neue Wege zu beschreiten und an süssen Köstlichkeiten zu tüfteln. Wir dürfen gespannt sein.  (jah)