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Senioren in guten Händen zu wissen, entlastet und ist ungemein wertvoll für Angehörige.

Senioren in guten Händen zu wissen, entlastet und ist ungemein wertvoll für Angehörige.

Wenn die Kraft ausgeht

Benötigen betagte Menschen Unterstützung, kann dies zur Belastung für die ganze Familie werden. Erleichterung bringen professionelle Seniorendienste. Wir sagen Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten.

 

Es ist eine Geschichte von vielen: Monika M. stösst mit der Betreuung ihrer Mutter immer mehr an ihre Grenzen. Der Besuch bei ihr am Nachmittag war nicht gut verlaufen. Die Mutter hatte ihr Mittagessen beim Aufwärmen vergessen und alles war angebrannt. Monika schrubbte die Pfannen sauber und schlug vor, den Mahlzeiten­dienst zu bestellen. Aber die Mutter lehnte erzürnt ab, wie schon viele Male zuvor, und es entflammte wieder eine Diskussion, die zu keinem Ergebnis führte. Wenigstens lässt die Mutter seit Kurzem zu, dass die örtliche Spitex ihr zweimal pro Woche beim Duschen hilft. Aber das allein genügte nicht mehr. Monika fühlte sich zunehmend erschöpft und war dünnhäutig geworden. Ihre Arbeit litt darunter und zuhause türmte sich die Wäsche. Eine Freundin empfahl ihr, sich mit dem Seniorendienst Home Instead in Verbindung zu setzen. Vielleicht könnte jemand mit der Mutter zusammen kochen und im Haushalt nach dem Rechten schauen. Noch am selben Abend griff Monika zum Telefon. 

 

Es muss menschlich harmonieren – dann entsteht eine Beziehung.

Es muss menschlich harmonieren – dann entsteht eine Beziehung. 

 

Eine gute Lösung für alle

Schon für den nächsten Tag konnte Monika einen Beratungstermin vereinbaren. Zunächst verhielt sich die Mutter ablehnend. Dank des Fingerspitzengefühls des Kunden­beraters willigte die resolute Seniorin ­jedoch ein, einer Betreuerin eine Chance zu geben: Dreimal pro Woche würde eine Dame von Home Instead vorbeikommen und mit der Mutter einkaufen gehen. Anschliessend könnten sie gemeinsam kochen und essen. Die Betreuerin würde zudem auch besorgt sein, dass die Mutter ihre ­Medikamente einnimmt. Schon bald spürte Monika M. bei ihrer Mutter und bei sich eine Veränderung. Ihr Verhältnis entspannte sich. Sie konnten sich beide wieder auf ­einer anderen Ebene begegnen und einfach zusammen Kaffee trinken, plaudern und lachen. Die anfängliche Skepsis der Mutter hatte sich in Freude über die wertvolle Betreuung gewandelt. Monika M. fühlte sich sehr entlastet. Sie konnte sich darauf verlassen, dass die Betreuerin Kontakt mit ihr aufnehmen würde, falls ihr eine Veränderung bei der Mutter auffiele. 

Kurzfristig mehr Betreuung

Als ihre Mutter diesen Winter dann mit ­Fieber im Bett lag, konnte problemlos eine tägliche Betreuung organisiert werden. Auch in dieser Zeit war es für Monika M. sehr beruhigend, dass der Seniorendienst Hand in Hand mit der Spitex und dem Hausarzt arbeitete. Die Genesung der Mutter schritt entsprechend gut voran und schon bald konnte der Betreuungsumfang wieder reduziert werden. (jah)

 


«Mit wenig zeitlichem Aufwand entsteht viel Lebensqualität»

Expertentipps von Matthias A. Wirz, Geschäftsführer Home Instead, Region Basel

 

Matthias A. Wirz, Geschäftsführer Home Instead, Region Basel

 

BirsMagazin: Herr Wirz, ist diese Geschichte aussergewöhnlich?

Matthias A. Wirz: Nein, das erleben wir täglich. Über 80 Prozent der Senioren wollen so lange wie möglich im eigenen Zuhause bleiben. Meist helfen Töchter oder Schwiegertöchter, bis sie selbst nicht mehr können. Denn die Hilfe kostet viel Kraft und erfordert grosse emotionale Stärke. Es ist ratsam, rechtzeitig miteinander zu reden und Unterstützung zu organisieren. 

Wo erfahren Betroffene, welche Hilfsangebote es gibt?

In jedem Fall sollte man sich professionell ­beraten lassen. Wir kommen kostenlos und unverbindlich zu den Betroffenen nach Hause. Da jeder Senior anders ist, setzen wir auf massgeschneiderte Unterstützung. Unsere Einsätze dauern von zwei bis 24 Stunden am Tag. Wenn bei einem Kunden mehrere Betreuungspartner involviert sind – z. B. An­gehörige, Spitex, Seniorendienst, Tagesstätte – ist es wichtig, dass diese eng zusammen­arbeiten.

Was kennzeichnet gute Betreuung?

Dass der Kunde und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und die Betreuung rasch und unkompliziert starten kann. Die Dienstleistung muss flexibel ausgebaut oder reduziert werden können. Wichtig ist auch, dass die Betreuungspersonen gut zum Senior passen. Damit eine Beziehung entstehen kann, setzt Home Instead immer die gleichen Mitarbeitenden ein. Die meisten Kunden betreuen wir mit Zweier- oder Dreierteams zwischen zwei und sieben Stunden pro Woche. Mit wenig zeitlichem Aufwand entsteht viel Lebensqualität – für Senioren und ihre Angehörigen.

Kann sich jeder private Betreuung leisten?

Eine berechtigte Frage, sie müsste jedoch heissen: «Was ist mir Lebensqualität in den eigenen vier Wänden wert?» Man kann sich auch finanzielle Unterstützung holen. Wir beraten und helfen beim Austausch mit Behörden. Da Home Instead von Krankenkassen anerkannt ist, können ärztlich verordnete Leistungen abgerechnet werden.