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Natürliche Schweinezucht in der Strafanstalt Witzwil

Wo Freiland wirklich Freiland ist

Nicht immer weiss der Konsument, mit welcher Bezeichnung Qualitätsstandards definiert werden. Das Konzept Jenzer-Natura-Qualität von Jenzer Fleisch + Feinkost hat zum Ziel, Fleisch in Topqualität, natürlich aus artgerechter Tierhaltung, zu verkaufen.

BirsMagazin: Herr Jenzer, wie können Sie garantieren, dass das Fleisch Ihrer Metzgerei Jenzer-Natura-Qualität hat?

Christoph Jenzer: Wir kennen unsere Lieferanten genau und sind mit ihnen in ste­tigem Austausch. Wir probieren immer wieder Neues aus und forschen an der Perfektion unserer Produkte. Die Gesundheit der Kunden liegt uns am Herzen, daher verwenden wir für unsere Produkte nur natürliche Zutaten und verzichten möglichst auf Zusatzstoffe. Zudem haben wir viele Rezepturen für Allergiker angepasst, so dass auch Personen mit Gluten- oder Laktose­intoleranz auf ihre Genusskosten kommen. 

Haben Sie die Strafanstalt Witzwil, woher Ihre Freilandsäuli stammen, besucht und gesehen?

Selbstverständlich waren wir mit dem gesamten Team dort und haben uns die fortschrittliche und einzigartige Schweinehaltung zeigen lassen. Die 1000 gutseigenen Schweine leben Tag und Nacht an der frischen Luft und jedes Tier hat rund 120 m2 Fläche für seine Bewegungsfreiheit zur Ver­fügung. Das ist 100-mal mehr, als es ein Schwein in konventioneller Haltung hat. Aussergewöhnlich ist, dass 90 % des Futters aus hofeigener Produktion stammt. Zudem findet kein Tierverkehr statt, d. h., die Schweine werden dort geboren und aufgezogen. Aus diesem Grund muss in der Mast seit fünf Jahren kein Antibiotika mehr eingesetzt werden. 

 

Jenzer Freilandschinken

 

Sind die Tiere auch bei Kälte oder Hitze draussen?

Ja, sie sind das ganze Jahr draussen. In der Strafanstalt werden Iglus gebaut, in denen die Mutterschweine mit Stroh ein Nest für die Jungtiere bauen. So sind die Ferkel vor Regen und Kälte geschützt. Im Hochsommer hat es Suhlgruben und Bäume, damit die Schweine sich tiergerecht abkühlen können. 

Verraten Sie uns das Geheimnis hinter Ihrem Freilandschinken?

Wir haben vor elf Jahren zusammen mit der Firma Orello im Tessin angefangen, Schinken von unseren Witzwiler Freilandsäuli rei­fen zu lassen. Es war ein langer Entwicklungs­prozess, bis der Schinken so schmeckte, wie wir ihn haben wollten. Jeder Schinken wird von Hand mit Meersalz eingerieben und anschliessend lassen wir ihn während 15 Monaten in einer speziellen Kammer reifen. Die Qualität des Rohschinkens zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind (siehe Foto). Er schmeckt ideal zu frischen Spargeln und muss einen Vergleich mit italienischem oder spanischem Rohschinken nicht scheuen. (jah)