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Manuela W. mit den beiden Breast Care Nurses des Bethesda Spitals Noemi Eisenring und Rita Schnyder, welche sich rührend um das Wohlbefinden ihrer Patientinnen kümmern.

Optimale Betreuung bei Brustkrebs dank Expertenteams

Das Brustzentrum Basel im Bethesda Spital ist ein erfahrener und zuverlässiger Ansprechpartner für Fragen rund um die Brust. Expertenteams behandeln betroffene Frauen persönlich, fürsorglich und familiär und beziehen den behandelnden Privatarzt ebenso mit ein. 
Eine betroffene Frau erzählt, wie sie ihre Behandlung erlebt hat.

 

BirsMagazin: Manuela, vielen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben, über Ihre Erkrankung zu sprechen. Wie geht es Ihnen? 

Ich fühle mich sehr gut, wohl auch, weil alle Behandlungen reibungslos verlaufen sind und ich einen sehr schönen Sommer verbringen konnte. Ich habe viel Glück im Unglück.

Wie haben Sie Ihre Erkrankung bemerkt?

Mein Partner hat mich auf den Knoten in der Brust aufmerksam gemacht. Aber erst als ich einen grossen Knoten in der Achselhöhle entdeckt habe, ging ich zu meinem Gynäkologen. Er hat mich umgehend für eine Mammographie und anschliessend für eine Biopsie im Brustzentrum des Bethesda Spitals angemeldet. Trotz der Abklärungen dachte ich immer noch nicht an Brustkrebs, bis mir mein Frauenarzt wenige Tage später die Resultate mitteilte. Er überwies mich an einen Arzt vom Brustzentrum, da mein Gynäkologe selber nicht operiert. Danach ging alles sehr schnell. Ich wurde über jeden weiteren Schritt und über die notwendigen Untersuchungen und Behandlungen sehr gut informiert.

Was war Ihr erster Gedanke?

Ich war völlig durch den Wind. Ich dachte, das war mein Sommer 2017. Ausserdem hat­te ich mich kurz davor für eine mehrjährige Ausbildung angemeldet, welche in einigen Wochen beginnen sollte, und wollte vorher noch in die Ferien. Ich erlebte in dieser Zeit viele Ups and Downs, weil ich immer wieder auf Resultate von Folgeuntersuchungen warten musste und es nicht klar war, ob es bei einer Operation bleiben würde und ich meine Brust behalten konnte. Aber ich fühlte mich von wunderbaren Freunden und meiner Familie getragen. Sie gaben mir sehr viel Kraft.

Wie verlief die Behandlung im Spital?

Auch hier fühlte ich mich unglaublich getragen von den vielen Experten, Krankenschwestern und der Breast Care Nurse*, die sich nicht nur für mein Krankheitsbild in­teressierten, sondern immer auch für mich «als ganze Person». Sie alle haben zu meinem Wohlbefinden und zur schnellen Gesundung beigetragen. Das Spital nenne ich inzwischen «Hotel Bethesda», weil ich sehr viel Fürsorge erfahren habe. Vom Eintritt  bis zum Austritt hat sich meine Breast Care Nurse viel Zeit für mich genommen und wertvolle Tipps und Anregungen auch für die Zeit nach der Operation gegeben. Wir haben zusammen viel gelacht, was mir Hoff­nung und Kraft gab. Die Operation verlief gut und die Narbe verheilte schnell.

Wie ging es weiter?

Die Fachleute vom Tumorboard, wo alle Fälle in einem Expertengremium besprochen werden, entschieden nach der Tumoranaly­se, dass ich keine Chemotherapie brauche. Ausserdem war es möglich, bei der ersten Operation das gesamte kranke Gewebe zu entfernen; es war lediglich ein Lymphknoten befallen. Somit war keine weitere Operation nötig und die Brust konnte erhalten bleiben. Diesen Tag feiere ich in Zukunft als meinen zweiten Geburtstag. Ich konnte sogar in die Ferien fahren. Die Bestrahlung habe ich gut überstanden und mache jetzt noch für mehrere Jahre die Anti-Hormontherapie.** 
In regelmässigen Abständen muss ich zur Routinekontrolle und habe mich für unter­stützende Massnahmen durch die Komplementärmedizin entschieden. Meine Breast Care Nurse steht mir immer noch für Fragen und Tipps zur Verfügung, was gut zu wissen ist, falls Probleme auftauchen. Trotz der vielen Ups and Downs in den ersten Wochen bin ich nachträglich sehr dankbar für die Zeit und betrachte die Erkrankung als Überbringerin wichtiger Erkenntnisse für mein weiteres Leben.

 

Interview: Jay Altenbach-Hoffmann

 



** Die Breast Care Nurses (BCN) sind diplom. Pflegefachfrauen, die sich auf Frauen mit einer Brusterkrankung spezialisiert haben und den betroffenen Frauen als Ansprech- und Bezugspersonen über den gesamten Versorgungsprozess sowie nach beendetem Spitalaufenthalt zur Seite stehen.

** Die Antihormontherapie ist neben der Operation, der Chemotherapie und der Bestrahlung eine der wichtigsten Behandlungen bei Brustkrebs. Sie zielt darauf ab, die Bildung oder Wirkung vor allem von Östrogenen zu blockieren. So soll das Wachstum hor­monempfindlicher Tumorzellen gestoppt werden.