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Dr. med. Bernd Gerresheim bringt mit seinem Team und den Belegärztinnen und -ärzten im Bethesda Spital jährlich rund 1900 Babys zur Welt. Fotos: Christian Jaeggi

Dr. med. Bernd Gerresheim bringt mit seinem Team und den Belegärztinnen und -ärzten im Bethesda Spital jährlich rund 1900 Babys zur Welt. Fotos: Christian Jaeggi

Untersuchungen in der Schwanger­schaft: Was ist wirklich nötig? 

Die Möglichkeiten vorgeburtlicher Diagnostiken schreiten in der Medizin schnell voran. Mittlerweile können viele Untersuchungen durchgeführt werden, die ein mögliches Risiko für Mutter und Kind ausschliessen. Doch viele Schwangere sind verunsichert mit der Entscheidung, welche Tests wirklich wichtig und nötig sind. Dr. med. Bernd Gerresheim, Chefarzt für Geburtshilfe und Pränataldiagnostik im Bethesda Spital, ist ausgewiesener Spezialist auf diesem Gebiet und bietet Unterstützung in der Entscheidungshilfe.

 

BirsMagazin: Herr Dr. Gerresheim, welche Untersuchungen empfehlen Sie einer Schwan­­geren? 

Dr. med. Bernd Gerresheim: Bei einem ersten Treffen ist für mich in erster Linie ein aufklärendes Gespräch sehr wichtig. Ich muss spüren, welche Informationen die werdenden Eltern wünschen und auf welches Wissen sie im Vorfeld lieber verzichten möchten. Die Entscheidungen sind ganz individuell und werden natürlich voll und ganz respektiert. Es gibt ­Eltern, die lehnen Ultraschalluntersuchungen ab, andere wünschen alle durchführ­baren Tests, um sämtliche Risiken auszuschliessen. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Unsere Aufgabe sehe ich hauptsächlich da­rin, im Gespräch auf Möglichkeiten und Gefah-ren hinzuweisen. Diese Beratung benötigt Fingerspitzen­gefühl und Fachwissen, für welche wir uns gerne die benötigte Zeit nehmen.

 

Bethesda Spital. Fotos: Christian Jaeggi

 

Es gibt jedoch bestimmt Untersuchungen, die je nach Alter der Mutter oder erblicher Vorbelastung sinnvoll sind und andere, die das ungeborene Kind eher gefährden.

Ja, das gibt es natürlich. Uns geht es darum, rechtzeitig das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung, einer sogenannten Präeklampsie oder einer Schwangerschafts­diabetes zu erkennen. Neu können wir das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung – dank einer neu entwickelten Software mittels unbedenklichen Blut- und Ultraschalluntersuchungen – bereits in den ersten 10 bis 13 Wochen der Schwangerschaft präzise einschätzen. Sollte die Mutter für diese Krankheit eine Risikopatientin sein, können wir vorbeugend Medikamente verabreichen, damit diese Krankheit gar nicht auftreten kann. Das Gleiche gilt auch bei einer Schwangerschaftsdiabetes. Die­se Untersuchungen schaden weder Mutter noch Kind, bringen aber – wenn sie rechtzeitig entdeckt werden – grosse Vorteile, da die Krankheiten auch tödlich verlaufen können. (jah)