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Modellbau und -shop

Ein Hobby für jedermann

Ob twittern, mit der Wii zocken oder Geocaching – heute läuft Freizeitbeschäftigung vielfach digital ab. Aber auch ein traditionsreiches und ganz analoges Hobby hat viele Anhänger, und das generationenübergreifend: der Modellbau.

 

Wenn wir uns anschauen, wie viele Geschäfte es für den Modellbau noch gibt, so ist es offensichtlich, dass es sich um ein Hobby handelt, bei welchem die Fachgeschäfte vom Aussterben bedroht sind. Aber noch immer gibt es Eisenbahnen, Flugzeuge, Autos und Helikopter in allen erdenklichen Ausführungen und in jeder Preisklasse zu kaufen. 

Eines dieser spezialisierten Geschäfte ist der seit 1999 bestehende Laden Modellshop.ch von Peter L. Müller in Basel. Da findet sich eine grosse Palette, was das Modellbauherz begehrt: vom Plastikmodell­bausatz, RC-Modell und neu auch Eisenbahnen bis zum kompletten Zubehör wie Farben, Leim etc. 

Die verschiedenen Gesichter des Modellbaus

Wenn man von Modellbau spricht, muss man differenzieren, denn der Modellbau ist sehr facettenreich. Sehr gefragt sind zum Beispiel Flugzeuge oder Panzer aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und nicht zu vergessen, die beliebte Eisenbahn.
In der Regel handelt es sich um Modelle, die aus Plastik gefertigt sind. 

Normalerweise kauft man fertige Modellbausätze im Fachgeschäft. Aber die Königs­disziplin des Modellbaus ist das Erstellen eines Modells im Eigenbau, dem sogenannten Scratchbuilding. Begonnen wird mit einer Zeichnung, bis dann nach und nach das fertige Modell in liebevoller Kleinarbeit entsteht. Oft brauchen die Bastler Wochen oder gar Monate, bis sie ein Werk fertiggestellt haben.

Wer sein Kunstwerk antreiben möchte, kann in speziellen Geschäften auch kleine Motoren erwerben, die dem Schiff oder dem Auto Leben einhauchen. (ch)

 


 

«Sich nicht entmutigen lassen»
 

Modellbau und -shop

 

Urs Suter (U. S.) und seine Tochter Rebekka Suter (R. S.) gewähren dem BirsMagazin einen Einblick in ihr gemeinsames Hobby Modellbau.

BirsMagazin: Wie sind Sie zum Modellbau gekommen?

R. S.: Ich habe es bei meinem Vater gesehen, bin damit aufgewachsen. Ich wollte es auch ausprobieren und bin dann dabei geblieben. 
U. S.: In meiner Kindheit gab es noch nicht ein so reichhaltiges Freizeitangebot wie heute, vor allem im Winter. Neben der Schule war es für mich eine Entspannung, etwas mit meinen Händen herzustellen. 

Gibt es etwas, was Sie einem Anfänger für den Einstieg raten?

R. S.: Beim ersten Mal nicht zu perfektionistisch sein. Kein kompliziertes Modell mit zu viel Farbnuancen auswählen. Am besten ein Starterset kaufen, in dem Pinsel, Farben und Leim schon enthalten sind. 
U. S.: Sich nicht entmutigen lassen. Das ers­te Mal klappt noch vieles nicht. Das Know-how muss man sich erarbeiten. Hilfreich ist sicher auch, einem Club beizutreten und sich auszutauschen. 


Ist die Entwicklung von Modellbau irgendwie «abgeschlossen» oder gibt es da Trends und neue Entwicklungen, die man von aussen gar nicht sieht? Ich denke da etwa an 3D-Drucker.

U. S. und R. S.: In der Zukunft kann der 3D-Drucker sicher einen Einfluss auf das Hobby haben. Zurzeit sind die Drucker für den Heimgebrauch noch zu teuer, zu wenig ausgereift und die Nachbearbeitung der Modelle ist zu aufwändig.