Therese Weber

Therese Weber

 

PaperArt ist eines der Gestaltungsmittel der in Arlesheim ­lebenden und wirkenden international bekannten Künstlerin Therese Weber. Seit den 1980er-Jahren und ihrem Aufbruch nach Japan werden in ihrer künst­lerischen Auseinandersetzung Me­thoden des Papierguss- und -schöpf-Verfahrens mit Foto­grafie, Zeichnung und Text zu einem stimmigen Gesamtwerk entwickelt. Inspirationen für ihre Arbeit holt sie sich unter anderem auf Forschungsreisen nach China, in den Fernen Osten und den Kaukasus. Ihre Bildwelten stellen Fragen zu Vergangenheit und Gegenwart und vernetzen dadurch immer wieder neue Aspekte. Diese akzentuieren auch ihr Interesse am Kulturaustausch und der Wissensvermittlung. Mit dem vierten Zyklus der Ausstellung im KulturRaum im Atelierhaus Arlesheim lädt Therese Weber Künstlerinnen und Künstler aus Indien, Armenien, Deutschland und der Schweiz zum Kunst­­Dialog ein. 
Ausstellung vom 18. April (Vernissage) bis am 3. Mai 2020. (sfe)
Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Künstlerin: www.thereseweber.ch

 


 

June Mentel und Fredy Schärmeli

June Mentel und Fredy Schärmeli

 

Bierbrauer und Gastronom Fredy Schärmeli hat sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und seinen ersten Single Malt gebrannt, für gut befunden, abgefüllt und an einem Vorweihnachts-Abend gemeinsam mit June Mentel getauft, die mit dem Namen «Glenarli» reüssiert und den im letzten BirsMagazin (Winter 4/2019) ausgeschriebenen Whisky-Namensgeber-Wettbewerb gewonnen hat. Sie betreibt in Arlesheim ihr Onlineportal Labelswitch. Im dazugehörenden Showroom an der Dorfgasse finden sich hochwertige Secondhand-Produkte diverser Luxusmarken wie Gucci-Handtaschen, aber auch Schuhe, Hosen, Kostüme, Mäntel, Schmuck und so einiges mehr. Wer sich nur einen speziellen und guten Single Malt gönnen will, lässt den Umweg übers Dorf aus und fährt gleich ins Culinarium zu Fredy Schärmeli. Slàinte mhath, was soviel wie gute Gesundheit bedeutet. (mj)
www.culinarium-bl.ch  |  www.labelswitch.com

 


 

Jürg Erni und andere Köpfe

Jürg Erni und andere Köpfe

 

Papier ist geduldig. Soviel ist klar, und gerne und oft auch oder gerade bei Politikern. Wenn aber ein legendärer Basler Zeitungs-Journalist wie Freddy Widmer eine Sympathie-Hymne über einen ausgewiesenen Musikfachmann im BirsMagazin (Winter 4/2019) zu Papier bringt, dann, ja dann, muss das die Wahrheit sein. Unser Kollege Jürg Erni ist nicht nur ein Könner, er ist auch ein Orgelkenner, der sich der Königin der Instrumente verschrieben hat. Zudem ist er ein virtuoser Organist, der schon auf den verschiedensten Orgeln Europas gespielt und seine Zuhörer immer wieder begeistert hat. So auch im Dom zu Arlesheim beim Neujahrskonzert, zu dem das BirsMagazin eingeladen hat. Leicht, verspielt, konzen­triert und überraschend zog Jürg Erni mit den ausgewählten Stücken zahlreicher Komponisten die Zuhörenden in seinen Bann. Übertrieben? Mitnichten. Im Anschluss wurde im «Ochsen» bei Weisswurst, Bretzel, Wein und Bier ausgiebig über das Konzert geschwärmt und ein sichtlich erfreuter Jürg Erni gab in Gesprächen einige seiner Bonmots zum Besten. Denn auch in der Konversation weiss sich der wortgewandte Musikfachmann zu behaupten. Kurz, wer das Original Erni näher kennenlernen will und den Orgeln dieser Welt zugetan ist, möge ihn doch einmal auf einen seiner Orgelreisen begleiten. Es wird sich lohnen. (mj)
www.orgelreisen.ch

 


 

Shakespeare in Dornach

Shakespeare in Dornach


In ihrem halbjährigen Spiel-, Lese- und Denk-Prozess hat das Jugendtheater den rein romantischen, verklärten Blick auf den Sommernachtstraum verloren. Der Sommernachtstraum spielt unter der Regie von Sandra Löwe in der Nacht, im Wald – nach C.G. Jung: Ort des Unbewussten. Zusammengefasst sind in Shakespeares Sommernachtstraum der Tod und die Wollust ebenso anwesend wie verspielte Verliebtheit, Reinheit, Zauber, Helles, Dunkles, roher Spott und Ekel, Wildheit, Sanftheit, Vergewaltigungsandrohungen und Schönstes über Liebe und das Verliebtsein. «Ein Sommernachtstraum» nach «Theater Junges M», Jugendtheater über mehrere Generationen. Die Premiere war am 12. März. Die weiteren Spieldaten sind am Di 17., Do 19., Fr 20. jeweils um 19.30 Uhr und am So 22. März 2020 um 18 Uhr. Weitere Infos unter www.neuestheater.ch (ef)