Daniel Aenishänslin  Foto: zVg

Daniel Aenishänslin 

Was auf der Welt geschieht, interessiert ihn. 1991 wollte er sich nicht länger nur davon erzählen lassen. Daniel Aenishänslin (52) wollte selbst die Fragen stellen. Riechen, spüren, sehen, was am Ort des Geschehens vor sich geht. Er wurde Journalist. Seither hat er für über 50 Titel geschrieben, machte einen kurzen Abstecher ins Radiometier und einen längeren ins Reich des Privatfernsehens. Seit 13 Jahren ist der Vater einer 23-jährigen Tochter und eines 20-jährigen Sohnes freiberuflich tätig. Er liebt Sachbücher, Dokumentarfilme, Berlin, Bologna und Barcelona. Und Inspektor Columbo. Daniel Aenishänslin schreibt neu fürs BirsMagazin (siehe Rubrik Menschen Einblicke ab Seite 56). Wir heissen ihn herzlich willkommen und freuen uns über weitere Artikel von ihm. (mj)

 

 


 

Gabriela Haas. Foto: zVg

Gabriela Haas

Wer ein Hotel in den jurassischen Freibergen führt, dem kommt es entgegen, wenn er oder sie die Sonne am liebsten sehr dosiert geniesst. Für Gabriela Haas, Inhaberin des Hotels de la Chaux-d’Abel, genügen fünfundzwanzig Grad vollkommen, was den sommerlichen Temperaturen im Jura sehr nahe kommt. Hitze mag sie nicht, von der Sonne bekommt sie Kopfschmerzen und regelmässig 
einen Sonnenbrand, auch mit Sonnenschutz, und nur ein blauer Himmel ist für sie eher langweilig. «Ich finde das Wechselspiel  zwischen Sonne, Wolken, Wind und Regen viel spannender.» Ihre Lieblingsdestinationen, wen wundert’s, sind die britischen Inseln und Skandinavien. «Auch Island würde mich reizen – da war ich noch nie.» Sie ist also keine Anwärterin auf Strandferien; «nach einer halben Stunde an der Sonne habe ich es gesehen». Dann geht’s ab in den Schatten, am liebsten mit einem Glas kühlen Weisswein. Ein gänzlicher Sonnenflüchtling ist sie trotzdem nicht. «Im Winter beim Langlaufen direkt vor meiner Haustüre ist ein sonniges Wetter natürlich gross­artig. Und im Frühling freue auch ich mich auf die ersten sonnigen Tage. Aber stets dosiert. Und mit Sonnen­brille.» (sh) 

www.hotellachauxdabel.ch

 


 

Catherine Brunet Foto: zVg

Catherine Brunet

Catherine Brunet wurde mitten im Sommer auf der Atlantik-Insel Île de Ré geboren. Kein Wunder, dass die Sonne für sie ein Lebewesen ist, dem die Erde die Kraft des Lebens zu ver­danken hat. Oder anders ausgedrückt: «Die Sonne erweckt in mir ein Gefühl der Dankbarkeit für all die Qualitäten, die sie in mir hervorruft.» Wenn immer möglich, geniesst Catherine Brunet die Sonne in der Natur, aber auch auf ihrer Terrasse zu­­hause in Basel, in einem Café am Rhein oder auf dem Marktplatz beim Einkaufen, wo sie auch mal eine Plauderei mit den Gemüsehändlern hält. Das Highlight für sie sind die Sommerferien am Meer. Dort hüpft sie bereits bei den ersten Sonnenstrahlen ins Meer und absolviert danach am Strand ihre ersten Yoga-Übungen des Tages – nicht nur den Sonnengruss! 
Als Balletttänzerin gehörte Yoga schon immer zu ihrem Alltag, und nach einer Karriere als Profitänzerin und fünfzehn Jahren als Ballettmanagerin in Bern und Basel unterrichtet sie heute im privaten Rahmen eine kleine Yogagruppe und lässt sich in Yoga-Therapie ausbilden. (sh)
Mehr Infos im Allgemeinen zu Ballett unter: www.ballettschuletheaterbasel.ch

 


 

Markus Stocker. Foto: Christian Jaeggi

Markus Stocker  

Schlicht «Stocky» nennt sich der Gastronom Markus Stocker. In der vierten Saison bewirtet er das Restaurant «Sunnebeedli» auf Binningens Margarethen­hügel. Sein Hit ist der «Flammekueche». Den mit Zwiebel, Speck und Sauerrahm belegten Brotteig-Fladen, der im «Sunnebeedli» zuoberst auf der überschaubaren Speisekarte steht, schiebt er nach dem bewährten Rezept seiner Grossmutter aus Strassburg in den Ofen. Sie sind bei Sonnenanbetern beliebt wie sie Joggern bei der Einkehr zum Sonnengarten den Speck durchs Maul ziehen. Seine Karriere als Gastgeber reicht vom mobilen Take away über Basels Sternelokal «Johann», dem Abendsegen «Fux & Has» auf der Wasserfallen bis zum «Ochsen» im Oberbaselbieter Dorf Oltingen. In der von einem Verein betriebenen Beiz ist droben im Säli wie draussen auf der Holzbühne immer etwas los: Metz­gete und Stubete, Wildsauessen und Boule-Turniere. «Die Liebe zum Beruf und der Respekt vor dem Gast», heisst der Leitsatz des vielseitigen Gastronomen. Respekt auch vor dem Tier; «Stocky» schlachtet sie auch selber und verwertet ihr Fleisch. Doch reich werde man beim Wirten nicht, wiegelt er ab. Aber vom Klagelied der Wirte will er schon gar nichts hören. (je) 
www.sonnenbad.ch | www.ochsenoltingen.ch | www.fuxundhas.ch