Dr. med. Lisa Heiberger

Dr. med. Lisa Heiberger Fotos: Christian Jaeggi

 

 

«Ich empfehle Euch immer weiter»

 

... schreibt ein Patient in einer aktuellen Rückmeldung zum Ita Wegman Ambulatorium Basel, der Gemeinschaftspraxis direkt an der Markthalle.

 

Im Ita Wegman Ambulatorium engagieren sich seit dem Sommer zehn Ärztinnen und Ärzte für die hausärztliche Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten. Mit dem Kurzporträt von Dr. med. Lisa Heiberger sei eine der fünf neuen ärztlichen Mitarbeitenden vorgestellt.

 

Warum sind Sie Ärztin geworden?

Dr. med. Lisa Heiberger: Ich war Tänzerin und kam an einen Punkt, an dem ich viele Sinnfragen an das Leben hatte. Medizin habe ich dann studiert, weil Medizin am nächsten am Leben und am Menschen ist. In meiner Doktorarbeit habe ich Medizin und Tanzen verbinden können, indem ich «Tanzen für Parkinson» untersucht habe.

 

Und warum gerade Hausärztin?

Mich interessiert immer das Ganze, dazu gehört für mich auch die Rolle des Menschen in seinem psychosozialen Umfeld. Das ist das Spannende an der Hausarztmedizin, das ich nicht missen möchte. Ich war einige Jahre in einer kleinen Landarztpraxis, da kannte ich dann die ganze Familie.

 

Was hat Sie von dort weitergeführt?

Der Drang mich weiterzuentwickeln. Mich hat das naturheilkundliche Wissen sehr interessiert. Auch in der Medizin habe ich nicht auf all meine Sinnfragen Antworten erhalten. Also habe ich parallel zum Studium sehr viele Sachen gelesen und studiert. Ich habe mich mit der Traditionellen Chinesischen Medizin auseinandergesetzt und bin über Yoga zum Ayurveda gekommen, wo ich auch eine Ausbildung abgeschlossen habe. Das hat mich sehr inspiriert. Über die Suche nach dem Sinn bin ich auch auf die Anthroposophische Medizin gestossen.

 

Wie das?

Eine Patientin von mir hatte hohen Bluthochdruck, sie wollte noch etwas Anderes machen und war bei einem anthroposophischen Arzt. Sie kam von dort in meine Sprechstunde zurück, mit einem gut ein-gestellten Blutdruck, einer interessanten Medikation – und es ging ihr so gut! «Das möchte ich auch!», war meine Reaktion. Meine Recherche führte mich zur Ärzte-ausbildung in Arlesheim. Der Kurs hatte aber bereits begonnen, und so ging ich für drei Monate zur Grundausbildung Anthroposophische Medizin an die deutsche Eugen-Kolisko-Akademie. Da habe ich meine Antworten bekommen, nach denen ich so lange gesucht habe. «Heilkunst ist eine Kunst», erfuhr ich, und mir wurde vollends klar, warum ich aus der Kunst in die Medizin gekommen bin.

 

Wie ist Ihre Situation als Hausärztin am Ita Wegman Ambulatorium?

Jetzt fühle ich mich wieder an meinem Platz. Die Allgemeinmedizin ist für mich das Richtige, hier im Ambulatorium wurde ich von einem herzlichen Team empfangen. Ich spüre innerlich ein klares Ja für diese Arbeit und freue mich jeden Tag auf meine Patientinnen und Patienten. Die Verbindung von Ayurveda und Anthroposophischer Medizin ist für mich perfekt und ermöglicht mir eine gute Kommunikation mit den Menschen. Mein nächstes persönliches Projekt wird die Heileurythmie als Bewegungstherapie sein. Für mich ist es sehr schön, dass wir diese Therapieform auch hier im Ambulatorium haben.

 


 

Ausschnitte aus Patientenrückmeldungen:

 

«Es ist lebendig bei Ihnen, aber man fühlt sich ruhig und gut aufgehoben.»

 

«Die gute Erreichbarkeit. Der kurze Weg zur Apotheke. Die persönlich-unkomplizierte Art des Arztes.»

 

«Ich fühle mich als Mensch wahrgenommen – nicht in erster Linie als Patient, auch und gerade im Sekretariat. Die Atmosphäre ist sehr wohltuend.»

 

«Persönliche Betreuung. Keine langen Wartezeiten. Leicht zu finden und gute Parkiermöglichkeiten in der Nähe. Werde ich sicher weiterempfehlen.»

 

«Rundum ruhige, liebe- und respektvolle, offene Begegnung (ohne übertriebenes Lächeln).»

 

«Freundlicher Empfang und angenehme Betreuung durch die Praxisassistenz. Sehr kompetente medizinische Betreuung. Ich fühle mich zum ersten Mal ernstgenommen und als Ganzes gesehen. Ich empfehle das Ambulatorium immer weiter.»

 

 

Text: Verena Jäschke, Fotos: Christian Jaeggi