Publireportage

Der Garten unter der alten Kastanie strahlt im neuen Lichterglanz.

Der Garten unter der alten Kastanie strahlt im neuen Lichterglanz. Fotos: Christian Jaeggi

 

Tutto bene? Tutto!

Alles gut? Alles! Und alles neu macht der Mai. Das trifft im «Domstübli» tatsächlich den Nagel auf den Kopf. Der Gemeinschaftsstiftung KTI, der Freiraum-Architektin, den zahlreichen Handwerkern und Stefano Palma sei Dank. Doch der Reihe nach.

 

Das «Domstübli» in Arlesheim hat sich innerhalb von sieben Wochen gemausert. Schnell und leise, auch wenn es zeitweise zuging wie in einem Bienenhaus. Die neue Besitzerin ist die Gemeinschaftsstiftung Klinisch-Therapeutisches Institut (KTI) mit Sitz in Arlesheim, deren Geschäftsführer Jürg Hermann ist. Sie ist die Pensionskasse der vier Institutionen Klinik Arlesheim, Sonnenhof, Arlesheim, Fondazione La Motta, Brissago und MTZ Sirius, Arlesheim. So weit, so gut. Schön ist, dass die neue Besitzerin weitsichtig und nachhaltig denkt und handelt. So erstaunt es nicht, dass sich das «Domstübli» nicht nur einer leichten Kosmetik hat unterziehen müssen, sondern renoviert wurde. Sprich, es hat eine technisch optimierte Küche, eine renovierte Toiletten- und eine neue Kühlanlage. Bei all dem Neuen hat es – was für den Charme des Hauses ganz wichtig ist – seine Patina nicht verloren. Im Gegenteil. Diese wurde mit Fingerspitzengefühl dezent aufpoliert und strahlt noch mehr Wärme aus. Zum Gelingen des neuen Erscheinungsbilds hat die junge Architektin Sandra Kühn beigetragen, die es versteht, das Moderne gekonnt einzubinden, ohne die gelebte Geschichte des Hauses aus den Augen zu verlieren. Und bis im November wird der seit Jahren extern benutzte Saal wieder ins Restaurant eingebunden sein. So wird eine neue, glanzvolle Räumlichkeit für Hochzeiten, Feste und Firmenanlässe entstehen. Dies gleich neben dem Dom mitten in Arlesheim. Bereits heute strahlt der Garten unter der alten Kastanie in neuem Lichterglanz und weist abends den Gästen den Weg.

 

Domstübli innen

 

Fatto in casa

Über das ganze Gesicht strahlt auch Gastgeber und Küchenchef Stefano Palma-Gatti, der gemeinsam mit seiner Frau Sarah das «Domstübli» von Altmeister Pino Gatti übernommen hat und mit seinen Kochkünsten die Region begeistert. Seine Küche widerspiegelt seine alte Heimat Apulien, was ihn aber nicht davon abhält, saisonale Spezialitäten aus ganz Bella Italia den zahlreichen Stammgästen aufzutischen. Etwa ein Vitello tonnato, Rinds-Carpaccio, lauwarmer Pulpo-Salat oder seinen berühmten Fischteller, der nicht nur schön aussieht, sondern auch mit perfekten Garzeiten der verschiedenen Fische überzeugt. Dass die Pasta hausgemacht ist, versteht sich von selbst und dass im Herbst der weisse Trüffel aus dem Piemont und nicht aus Kroatien kommt, sowieso. Ein guter Koch ist das Eine, das Qualitätsdenken beim Einkauf das Andere. Stefano Palma ist in beiden Sparten zuhause, sonst würde er das Fleisch nicht von der Metzgerei Jenzer, den Fisch von Domenico Verni von Sealike und die Weine von Vini D’Amato und Kaufmann Weine beziehen. Hinzu kommt ein engagiertes Team, das gerne erklärt und empfiehlt und den Gast entspannt zurücklehnen lässt. Wer offen für alles ist und alles isst, der gibt Stefano Palma eine Carte Blanche, legt mit ihm das Budget fest und lässt den Maestro machen, bzw. kochen, was für alle Gäste geeignet ist, die nicht nur von einer Italianità schwärmen, sondern sie auch zelebrieren. Seit dem 1. Juni hat das sympathische Restaurant wieder geöffnet, und am Sonntag, 15. August 2020 findet das Festmahl im August, der Pranzo di Ferragosto, zu Ehren des neuen alten «Domstübli» statt. A presto. (mj)