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«Menschen können heute länger zuhause bleiben als vor zehn Jahren», sagt Matthias A. Wirz, Geschäftsführer  bei Home Instead.

«Menschen können heute länger zuhause bleiben als vor zehn Jahren», sagt Matthias A. Wirz, Geschäftsführer bei Home Instead. Foto: zVg Home Instead

 

«Wir erleben oftmals ein regelrechtes Aufblühen»

 

Betreuung zuhause, Begleitung unterwegs, Hauswirtschaftshilfen oder Unterstützung bei der Grundpflege – Home Instead Seniorenbetreuung ist die grösste private Betreuungsorganisation der Schweiz und sorgt für eine gesteigerte Lebensqualität im Alter und Entlastung der Angehörigen.  

 

Es waren zuletzt intensive Wochen im Rahmen der Seniorenbetreuung. Dank grosser Flexibilität, Einsatzbereitschaft und viel Fachwissen meisterten die Mitarbeitenden von Home Instead die Corona-Pandemie und sorgten auch in Zeiten der Isolation mal für ein Lächeln im Gesicht der betreuten Senioren. Deren Unterstützung ist wichtiger denn je. Geschäftsführer Matthias A. Wirz erklärt, wie Widerstand vor externer Unterstützung überwunden werden kann und weshalb der Zeitpunkt der Betreuung entscheidend ist. 

 

Herr Wirz, Hilfe holen ist sowohl für die
Senioren als auch für die Angehörigen oftmals schwierig. Es beschleicht einen das Gefühl von Schwäche und der Verlust von Selbstständigkeit. Wozu raten Sie beiden Seiten?

Matthias A. Wirz: Die Herausforderung ist es, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, um über das Thema zu reden und einen möglichen Entscheid zu treffen. Können Sie den Zeitpunkt selber wählen, sind Sie der Dirigent. Ereignisgetriebene Lösungen aus einer Not heraus geboren sind meistens nur die zweitbeste Lösung.

 

Dann sollte man eher «zu früh» Unterstützung beantragen?

Es gibt dafür kein «zu früh». Wir wollen niemandem etwas wegnehmen, was sie oder er noch kann und möchte. Wir entlasten Senioren von den Tätigkeiten, die sie nicht mehr machen möchten oder können und motivieren sie dazu, vermeintlich Unerreichtes wieder mit Unterstützung zu meistern.

 

Wie erleben Sie den Sinneswandel der zu betreuenden Person vom anfänglichen Widerstand zu einer spürbaren Zufriedenheit?

Wir wissen relativ genau, was man in welchem Alter und Lebensumstand braucht und wir kennen auch die Symptomatik eines gewissen Widerstandes. Wenn die Betreuung Erfolgserlebnisse schafft, flacht der Widerstand rasch ab. Deshalb lautet unsere Devise: ausprobieren.  

 

Wir erleben oftmals ein regelrechtes Aufblühen der betreuten Person und eine spür-bare Entspannung bei den Angehörigen. Die Lebensqualität aller Beteiligten verbessert sich.

 

Die Tochter eines Kunden meinte zu mir kürzlich erleichtert: «Mein Vater erlebt nicht nur die notwendige Unterstützung für seine an und für sich selbstständige Lebensweise – er geniesst auch die Zuwendung, Wärme und das gegenseitige Vertrauen. Wir sind sehr dankbar».

 

Findet die Betreuung immer durch die gleiche Person statt?

Auf jeden Fall. Das Betreuungsteam ist möglichst klein. Im Gegensatz zu anderen Betreuungsorganisationen schicken wir die Person, die zum jeweiligen Senior passt. Uns ist wichtig, dass die Bedürfnisse und das Fachwissen, aber auch die persönliche Chemie zusammenpassen. 

 

Wie hat sich die Seniorenbetreuung verändert?

Die Situationen werden anspruchsvoller und komplexer. Menschen können heute länger zuhause bleiben als vor zehn Jahren. Wir spüren eine Verschiebung von der reinen Begleitung hin zu einer breit aufgestellten Betreuungsleistung inklusive Pflegekomponente, wobei wir den Grundpflegeanteil abdecken können. Für den komplexeren medizinischen Teil arbeiten wir Hand in Hand mit lokalen Spitex-Organisationen zusammen und koordinieren auch deren Leistungen zugunsten der Beteiligten. (tgf)