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Der Schreiber ist vor allem ein Leser: Freddy Widmer in der GGG Stadtbibliothek im Schmiedenhof Basel. Fotos: Christian Jaeggi

Der Schreiber ist vor allem ein Leser: Freddy Widmer in der GGG Stadtbibliothek im Schmiedenhof Basel. Fotos: Christian Jaeggi

Schöne Erinnerungen zwischen Buchdeckeln

Im zunehmenden digitalen Wirrwarr geniesst das Buch als Medium eine Sonderrolle: Es steht für Beständigkeit, Zeitlosigkeit und einfach auch für den entspannten Rückzug in den Lesesessel. Bei blo.ch werden Buchprojekte für Unternehmen, Organisationen und Private von A bis Z umgesetzt.

 

Genau 30 Jahre ist es nun her, seit Freddy Widmer zusammen mit seiner Frau Lis ein ganzes Jahr lang mit dem Rucksack Südamerika bereist hat. Es kam zu unzähligen Eindrücken und Begegnungen, die sich für immer eingeprägt haben. Das Paar war 
anschliessend wieder mehrfach in Südamerika unterwegs, insbesondere in Peru. Gleichwohl blieb dieses Jahr in besonderer Erinnerung – einzigartig halt.

Die Erinnerungen begleiteten den ehema­ligen Redak­tor stets und führen nun zu einem «handfesten» Resultat: zur Veröffentlichung eines eigenen Buches. «Entstanden sind weder journalistische Arbeiten noch ein Reisetagebuch, sondern eine Sammlung von neun ausschliesslich fiktiven Kurzgeschichten, die aber Begegnungen aufgreifen und zum Teil an realen Schauplätzen unserer Reise spielen», sagt der in Arlesheim aufgewachsene und heute in Basel wohnhafte Autor. Er konnte die beiden langjährigen Freunde Fredy Heller als Lektor und Korrektor und Jürg Seiberth als Buchgestalter und Verlagsberater gewinnen, und so wuchsen dem Buchprojekt Flügel. 

Althergebrachte Technik

Für die Umsetzung von «Der Zeitgeber und andere Tode» war es für Freddy Widmer eine Selbstverständlichkeit, sich an die Druckerei Bloch in Arlesheim zu wenden. Schon von der ersten vagen Idee an hat er sich mit Thomas Bloch unverbindlich über sein Projekt ausgetauscht. Als es konkret wurde, nahm sich Kundenberater Wolfgang Rätz (siehe Interview) diesem an und setzte sich mit den drei «Buchmachern» in Verbindung. «Das klassische Druckhandwerk lebt bei uns weiter. Von der einzelnen Prägung bis hin zum kompletten Buch entstehen bei uns Produkte von hoher Wertigkeit. Es bleiben praktisch keine Wünsche offen», sagt Wolfgang Rätz. Einerseits hat die Druckerei Bloch neben der modernen Drucktechnologie bewusst auch die althergebrachte Technik bewahrt. Andererseits wird seit Jahren mit professionellen Buchbindern zusammengearbeitet, um das gan­ze Spektrum anbieten zu können. 

Im Falle des Werks von Freddy Widmer wurden nach der Festlegung eines Seiten- und Satzspiegels sowie des Layouts das Format geklärt, das Papier, die Buchdeckel und der Schutzumschlag ausgewählt. «Ich habe mich für ein hochwertiges Buch entschieden, an dem ich Freude habe, und mit dem ich auch Freude geben will. Schliesslich hat mich der Lektor noch zu einem ‹Bändeli› überredet – gut so», sagt Widmer, «es wertet das Buch eindeutig auf.»

Herzhafte Umarmung

Mitte November war es nun soweit: Freddy Widmer wurde von Wolfgang Rätz zum Check des ersten Vorabdrucks geladen, und nach der Absegnung ging sein Werk in den Druck. Mit seinem Buch möchte Freddy Widmer in erster Linie seine Frau und sich selber beschenken. Es soll aber auch eine herzhafte Umarmung sein mit den Menschen, denen sie begegnet sind – «un abrazo fuerte». Ausserdem möchte er auch seinem persönlichen Umfeld eine Freude bereiten. «Das Buchprojekt hat mich nun über einige Zeit begleitet und war so etwas wie ein Hobby. Ein Hobby, das viel Aufwand erforderte, aus dem nun aber ein schönes Produkt entstanden ist», sagt Widmer. Beim Schreiben habe er das Jahr in Südamerika nochmals in Gedanken durchleben können. Gerade das Corona-Jahr 2020 hat sich zum Schreiben und Produzieren des 160 Seiten umfassenden Buchs gut geeignet. (se)